Einfach Gemeinsam

Jeden dritten Freitag im Monat von 19:00 bis 21:00 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum Wallern, Jugendraum, 2. OG 

Wir bieten Raum für Begegnung, tauschen uns über Lebensthemen aus und planen gemeinsame Aktivitäten.

 

Kontakt:

Inge Himmelfreundpointner
0699 11393384
hipo.inge(at)village-net.at

 

 

Vorschau

Reise Graz

16. – 17. September 2017

 

 

Riegersburg
Bad Radkersburg
Graz
Weinberge
Auf den Spuren der Reformation

                         


Rückblicke

Suderseminar mit Jacob Klein

20. bis 21. Jänner 2017

Jammern! Klagen! Motschkern! Granteln! Raunzen!
In der Opferrolle verharren!

Die Teilnehmer konnten in praktischen Anwendungen positive Streitkultur, Ergebnisse von Perspektivenwechsel oder Einfühlungsübungen erleben. Es ging darum, mit Humor und Freude zu leben – um die positive Psychologie. Leben mit Humor bedeutet nicht, die Realität zu ignorieren, sondern unsere Schwierigkeiten anders zu sehen, leichter zu nehmen, uns selbst zu akzeptieren. 


Reise nach Bratislava

Wenn sich 27 völlig unterschiedliche Menschen (fast) jeden Alters und aus den unterschiedlichsten Motivationsgründen heraus bei Wind und Wetter, mit einem Bus auf den Weg in Richtung Osten begeben, dann kann das nur das

Einfach Gemeinsam "Reiserl" nach Bratislava

vom 9. bis 10. April 2016 gewesen sein.

Wir starteten am Samstag früh voller Vorfreude und Erwartung, was das Wochenende bringen würde. Erste "Turbulenzen" wie eine vergessene Handtasche waren zwar nicht geplant, konnten aber den Zeitplan nicht erschüttern!

Schon während der Fahrt erfuhren wir viel Wissenswertes über unsere Destination - unsere "Reiseleiterin" Sissi Salzer hatte sich noch einen Professor der Geschichte "geangelt" (Prof. Rick, für uns allerdings einfach "Fritz" oder versehentlich mal "Frick" genannt!), die - jeder auf Ihre Art - die Geschichte von Bratislava aufrollten. Sissi erzählte von ihrer ganz persönlichen Familiengeschichte und wie die Reise "geboren" wurde - während eines EG-Abends - unser Herr Professor von den Kelten beginnend bis in die Neuzeit, beide Versionen mit vielen Anekdoten und Lachern gespickt, nicht zuletzt aufgrund des Kampfes mit dem Mikrofon!

Am späten Vormittag erreichten wir bereits Bratislava und gewannen erste Eindrücke während einer Besichtigungstour mit dem Bus durch die Stadt, vorbei an prunkvollen Palais und durch das Diplomatenviertel zum Denkmal Slavin, im Blick immer das Wahrzeichen der Stadt - die Burg.

Gegen Mittag hatten wir Gelegenheit, die Burg zu "stürmen", was bei 85 m Höhe ein für alle machbares Unterfangen war, bei dem der Kampf mit Regen und Wind mit Sicherheit die größere Herausforderung darstellte. So waren wir nicht unglücklich, wieder im Bus zu sein und die Zeit bis zum Check-In im Hotel spontan mit einem weiteren Zwischenstopp zu überbrücken - bei der Ruine Devin. Direkt am Zusammenfluss von Donau und March im "Grünen Band" vor Bratislava gelegen bietet diese Anlage neben tollen Ausblicken auch Ausgrabungen einer christlichen Kapelle aus dem 4. Jahrhundert und für weniger Motivierte "Alte-Steine-Schauer" die Gelegenheit, sich bei einem ersten lokalen Bier zu stärken.

Danach ging es zum Zimmerbezug ins Hotel Crowne Plaza, perfekt im Zentrum gelegen und somit idealer Ausgangspunkt für weitere Erkundungen der Stadt - für die Einen im Rahmen einer Stadtführung mit Fritz & Sissi, für Wagemutigere oder Kenner der Stadt auf eigene Faust.

Beim gemeinsamen Abendessen im Segnerkeller lernten wir nicht nur unsere Gruppe besser kennen, sondern auch die ortstypischen Spezialitäten der slowakischen Küche schätzen. Wer dann noch nicht genug hatte, stürzte sich ins Nachtleben von Bratislava.

Frisch und munter trafen wir uns am nächsten Morgen beim ausgiebigen Frühstücksbuffet wieder, wo wir uns für das weitere Programm stärkten.

Schon kurz vor 9 Uhr wurden wir von Frau Gubova abgeholt, die uns die beiden evangelischen Kirchen zeigte und aus dem Leben der "Evangeliken" in der Slowakei und speziell in Bratislava erzählte. Wir waren uns gar nicht bewusst, wie ähnlich in manchen Dingen die Herausforderungen unserer Kirchengemeinden sind, wenn es um Veränderung und Neuerungen geht, aber auch nicht, wieviel Ehre und Freude es den Mitgliedern der slowakischen Gemeinde gebracht hat, Besuch von österreichischen Glaubensgeschwister zu bekommen. Mit sehr bewegtem Herzen nahmen wir Abschied von Frau Gubova.

Vor dem Mittagessen blieb noch etwas Zeit, die Hot Spots der Stadt nochmals zu besuchen oder die Marathonläufer anzufeuern, die an diesem Sonntag Bratislava unter Zeitdruck durchliefen, den wir von unserer Reise her nicht kannten. Schon waren wir zum gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Leberfinger, mitten im Aupark mit Blick auf das gesamte Stadtpanorama am gegenüberliegenden Ufer der Stadt angekommen.

Vor der Heimreise blieb noch Zeit für einen Verdauungsspaziergang durch den Park, Shopping im Auparkcenter oder einen Abstecher auf den Ufo-Tower, wo man in windiger Höhe auch nochmals einen gewaltigen Überblick über Bratislava hatte.

Um 16 Uhr hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Bratislava und es ging heimwärts.

Im Bus wurden fleißig Erlebnisse ausgetauscht und im Rahmen eines kleines Wissensquiz haben wir auch unsere Kenntnisse und das Erlernte über Land und Leute aufgefrischt, was mit kleinen Aufmerksamkeiten und Erinnerungsstücken an Bratislava belohnt wurde.

Viel zu schnell mussten wir uns wieder trennen - irgendwie mit dem Gefühl, dass wir als andere Menschen zurückkamen als wir weggefahren sind, voller Dankbarkeit im Herzen und mit vielen Erinnerungen.

Doris Reisinger