Monika Dimböck

 

Kirchendienerin der Evangelischen Pfarrgemeine Wallern

Seit 1990 ist Monika Dimböck Kirchendienerin der Evangelischen Pfarrgemeinde Wallern. Sie ist verantwortlich für den Blumenschmuck und die Paramente in der Kirche, die Reinigung des Gemeindehauses und hilft in vielen Arbeitskreisen, die dem Allgemeinwohl dienen.    

 

 

 

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt  

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Freitag von 08:30 bis 11:00 Uhr

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pfarramt(at)evang-wallern.at

 

 

"Kirchendienerin mit Leib und Seele"

Interview von Rita Huber
mit Monika Dimböck - Oktober 2013

 

So selbstverständlich wie an jedem Sonntag Gottesdienst gefeiert wird, so selbstverständlich ist auch die Kirche geschmückt. Und damit verbunden ist allen bekannt, unsere Kirchendienerin Monika Dimböck. 

Monika, seit wann bist du mit dieser ehrenwerten Aufgabe betraut? 

Bald ein viertel Jahrhundert. Und es macht mir immer noch Freude. Unter Pfarrer Bik’s Zeiten begann alles. Die Pfarrersgattin Gisela hat das eingefädelt, so wurde ich Nachfolgerin von Karl Lehner. 

Wie viele Stunden benötigst du um die Kirche zu schmücken? 

Stunden gezählt habe ich noch nie. Manches wird routinierter, aber es ist eine lebendige Arbeit, da vergeht die Zeit ganz schnell. Ich mache es mit Leib und Seele, überlege was passt und setze meine kreative Ader ein. Es ist ein kleiner Nebenverdienst und versichert bin ich auch. 

Wer steuert das Schmuckmaterial bei und wer entscheidet was genommen wird? 

Das Beste bei meiner Arbeit ist die Selbstständigkeit, ich muss niemand fragen. Wenn ich was im Garten abschneiden kann oder auf Wiesen und Wald finde bin ich zufrieden. 

Manchmal muss ich auch Blumen kaufen. Ich denke, dass ich es recht mache. Bei großen Festen bekomme ich Unterstützung aus der Gemeinde. Den Schmuck bei Hochzeiten übernehmen die Brautpaare. 

Deine Aufgabe umfasst viel mehr, als den Kirchenschmuck? 

Natürlich, ich kümmere mich auch darum, dass alles sauber ist. Vom Kirchenplatz angefangen bis zu den Räumlichkeiten im Gemeindehaus einschließlich der WC’s. 

Auch hier werde ich von Helga Hinterhölzl tatkräftig unterstützt. Ob Kerzen für Altar und Luster da sind oder für die Abendmahlfeier alles bereit ist und auch ob die Paramente (Altartücher) gewechselt bzw. auch gewaschen werden müssen, das geht so nebenbei. Das Rasenmähen brauch ich, seit wir den Traktor haben, nicht mehr machen. 

Was ist deine Motivation? Noch dazu bist du ja auch Gemeindevertreterin. 

Kirchendienen ist mir beinahe in die Wiege gelegt worden. In der Familie meiner deutschen Mutter gab es ursprünglich auch Kirchendiener. Aber am meisten geprägt hat mich als kleines Kind das Erleben wohnten wir doch im evangelischen „99er Haus“. In dieser Zeit war mein Vater viele Jahre Kirchendiener. So hab ich als selbstverständlich erlebt, dass das Dienen an der Kirche auch das Aufsperren oder auch manchmal das Betätigen des Glockenläutens beinhaltet. Die Zeit kann ich mir Großteils selber einteilen, sonntags muss man halt da sein. 

Monika ist so bescheiden, dass sie gar nicht in den Vordergrund gestellt werden will. Wir jedenfalls danken ihr und hoffen, dass sie dieses wichtige und für sie erfüllende Amt noch lange ausüben kann.